Wahlkreistour – SoLaWi Joerghof

Ziel 2 und Ziel 15 kein Hunger und Leben an Land

Heute waren wir beim Joerghof zu Gast.
Dort haben wir die solidarische Landwirtschaft (Solawi) angeschaut und im Anschluss noch einen lockeren Austausch mit Interessierten geführt.

Bei der Solawi geht es darum, dass die Landwirt:innen das Risiko nicht alleine tragen müssen, sondern eine solidarische Gemeinschaft im Hintergrund steht und sowohl Höhen als auch Tiefen mitträgt.
Finanziell bedeutet das, dass die Beteiligten alle einen festgelegten Betrag zahlen und dann dementsprechend an der Ernte beteiligt werden.
Ca. 80 Anteile hat die SoLaWi inzwischen!

Im Detail läuft es so, dass im Frühjahr nach Vorschlag eines Plans gemeinsam entschieden wird was gepflanzt wird, wobei die Landwirt:innen das letzte Wort haben, da sie es ja am Ende ausführen.
Im Laufe der Ernte wird dann jede Woche das Gemüse nach Anzahl der Anteile aufgeteilt und an bestimmten Abholtagen von den Anteilseigner:innen abgeholt.

Dadurch haben die Landwirt:innen Planungssicherheit und stehen mit schlechten Ernten nicht alleine da.
Andererseits profitieren natürlich alle auch von guten Ernten.

Die meisten Solawis, wie auch am Joerghof, betreiben Ackerbau also ist vor allem Gemüse in den “Kisten” enthalten.

Wenn es etwas zu tun gibt wo viele Hände gefragt sind, werden alle eingeladen auf dem Acker mit zu helfen.

Auf dem Hof bauen Jörg’s biologisch nach Bioland Richtlinien an, arbeiten mit Fruchtfolgen und natürlicher Schädlingsbekämpfung.
Alles ist sehr durchdacht und mit viel Herzblut geführt.

Neben der solidarischen Landschaft gibt es noch Hennen und einige Kühe in Ammentierhaltung.

Schön wars bei euch, Initiativen wie eure braucht es öfter!

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